Die Analysen · 1 Auswertung · Stand Sommersaison 2021–2025
Wer die zusätzlichen Stellen besetzt
Wer besetzt die Stellen, die im Gastgewerbe dazukommen?
Wer im Gastgewerbe befristet arbeitet
Beide Gruppen sind gewachsen, eine schneller
Befristet Beschäftigte im Gastgewerbe, Durchschnitt der Sommersaison Mai–Oktober, 2021 bis 2025.
- Staatsbürgerschaft, nicht Herkunft. Ein in Südtirol geborener Mensch mit ausländischem Pass zählt rechts, ein Zugezogener aus dem übrigen Italien links.
- Nur befristete Arbeitsverhältnisse — rund zwei Drittel des Sektors. Für die unbefristeten führt die Quelle keine Aufteilung je Wirtschaftszweig.
Werte als Tabelle
| Sommer | italien. Staatsbürgerschaft | ausländ. Staatsbürgerschaft | insgesamt |
|---|---|---|---|
| 2021 | 12.189 | 7.795 | 19.984 |
| 2022 | 13.782 | 9.880 | 23.662 |
| 2023 | 14.000 | 10.646 | 24.646 |
| 2024 | 14.120 | 11.146 | 25.266 |
| 2025 | 14.371 | 11.634 | 26.005 |
QuelleArbeitsmarktbericht des Landes · 2021–2025
Der Anteil, über fünf Sommer
Anteil ausländischer Staatsbürger an den befristet Beschäftigten im Gastgewerbe. Die Winterwerte stehen in der Wertetabelle — sie sind eine andere Saison und keine Fortsetzung der Kurve.
- Die Achse beginnt bei null. Zwischen 39 und 45 Prozent gezoomt sähe derselbe Verlauf dramatisch aus.
- Ein steigender Anteil heißt nicht, dass die andere Gruppe schrumpft — sie ist in diesen fünf Sommern gewachsen. Die Figur darüber zeigt beide Bestände.
Rechenweg
Beschäftigte mit ausländischer Staatsbürgerschaft ÷ befristet Beschäftigte × 100
- Eingangswerte
- arbeitsmarkt-gastgewerbe.json, Sommersaisonen.
- Verfahren
- Je Saison getrennt. Sommer und Winter werden nicht gemittelt und nicht aneinandergehängt: Es sind verschiedene Belegschaften.
Werte als Tabelle
| Saison | Jahr | Anteil ausländ. Staatsbürgerschaft |
|---|---|---|
| Sommer | 2021 | 39,0 % |
| Sommer | 2022 | 41,8 % |
| Sommer | 2023 | 43,2 % |
| Sommer | 2024 | 44,1 % |
| Sommer | 2025 | 44,7 % |
| Winter | 2024 | 42,0 % |
| Winter | 2025 | 42,7 % |
QuelleArbeitsmarktbericht des Landes · 2021–2025
Der Befund
Zuerst, was hier nicht gemessen wird. Diese Seite zählt Staatsbürgerschaften, keine Herkunft. Ein in Bozen geborener Mensch mit ausländischem Pass steht in der einen Spalte, ein Sizilianer auf Saison in der anderen. Die Frage, wie viele Einheimische im Tourismus arbeiten, beantwortet dieser Bericht nicht — die Aufteilung nach Ansässigkeit je Wirtschaftszweig ist nicht veröffentlicht.
Was sich messen lässt: Im Sommer 2025 waren im Gastgewerbe 26.005 Menschen befristet beschäftigt, davon 11.634 mit ausländischer Staatsbürgerschaft — 44,7 %. 2021 waren es 39,0 %.
Der Befund steckt im Zuwachs, nicht im Bestand. Von den 6.021 zusätzlichen Stellen seit 2021 entfallen 64 % auf ausländische Staatsbürger. Die Zahl der Beschäftigten mit italienischem Pass wuchs um 18 %, die der übrigen um 49 %.
Wie belastbar
Nur befristete Verträge. Das sind rund zwei Drittel der Beschäftigten des Sektors; für die etwa 13.300 unbefristeten im Sommer 2025 weist die Quelle keine Aufteilung je Wirtschaftszweig aus. Landesweit liegt der Ausländeranteil bei unbefristeten Verträgen bei rund 11 % gegen 45 % hier — die Trennlinie verläuft also mindestens so stark entlang der Vertragsform wie entlang der Branche, und dieser Ausschnitt zeigt die Seite mit dem höheren Wert.
Ein Anteil am Zuwachs sagt nicht, warum. Ob der Zweig gewachsen ist, ob Einheimische ihn verlassen haben oder ob beides zugleich geschah, lässt sich aus zwei Endpunkten nicht trennen. Die Zahl der Beschäftigten mit italienischem Pass ist in diesen fünf Sommern gestiegen, nicht gefallen — wer hier eine Verdrängung liest, liest etwas hinein, das die Reihe nicht zeigt.
Sommer ist nicht Winter. Alle Zahlen oben sind Sommersaisonen (Mai–Oktober). Für den Winter liegen zwei Werte vor, 2024 und 2025, mit 42,0 % und 42,7 % — etwas niedriger, aber in dieselbe Richtung. Zwei Punkte sind keine Reihe.
Gerundete Monatsmittel. Die Quelle führt Durchschnittsbestände der Saison und rundet: Im Bericht für 2025 addieren sich die ausgewiesenen 5.922 Männer und 5.711 Frauen zu ausgewiesenen 11.634 statt zu 11.633. Für die Anteile hier ist das bedeutungslos, für eine Weiterrechnung auf die Person nicht.
Was fehlt, und wo es läge. Die Kategorie, die der ursprünglichen Frage entspricht — in Südtirol ansässig gegen nicht ansässig, je Wirtschaftszweig — führt das Amt für Arbeitsmarktbeobachtung in seinen Online-Abfragen. Sie war für dieses Projekt nicht abrufbar: Der Datenendpunkt beantwortet ohne den vollständigen Client jede Anfrage mit «Empty response». Die Lücke steht im Register und wird nicht dadurch geschlossen, dass eine ähnlich klingende Zahl daneben liegt.
Woher die Daten kommen: Wirtschaft unter «Die Daten» — dort stehen die Reihen selbst, mit Erheber, Stichtag und Grenze. Das Verzeichnis aller Quellen steht im Register. · Alle Auswertungen