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STTourismus, Boden, WohnenSüdtirol in Zahlen · Stand 2025
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Die Daten · Tourismus · 13 Figuren · Stand 1950–2025 · Monate seit 2015

Ankünfte, Übernachtungen, Betten

Die langen Reihen, die das Land über seinen Tourismus führt — und daneben, was sie nicht messen: Die Übernachtung zählt keine Ankunft, und der Bettenbestand ist eine Differenz zweier Stichtage und keine Bautätigkeit.

38.241.898
Übernachtungen
2025 · ASTAT
9.072.335
Ankünfte
2025 · ASTAT
262.868
Gästebetten, amtlich
2025 · ASTAT
4,22Nächte
Mittlere Aufenthaltsdauer
2025 · berechnet

Bestand, Auslastung und Struktur des Angebots

ASTAT · Zeitreihe zum Tourismus 1950–2025

Die amtliche Reihe erlaubt zwei Maße für die Auslastung eines Bettes, und sie zeigen in verschiedene Richtungen. Übernachtungen je Bett stiegen von 101 im Jahr 1990 auf 150 im Jahr 2019 und fallen seither auf 145. Ankünfte je Bett stiegen im selben Zeitraum von 15,7 auf 34,5 und liegen damit über dem Wert von 2019 (34,3).

Die Differenz ist die Aufenthaltsdauer: Ein Bett wird heute etwa so oft neu belegt wie 2019, die Gäste bleiben aber kürzer. Welches der beiden Maße die Auslastung «richtig» beschreibt, entscheiden diese Reihen nicht — sie zeigen, dass die Antwort davon abhängt, ob man Nächte oder Ankünfte zählt.

Verschoben hat sich auch, in welcher Art von Betrieb die Nächte anfallen. Der Anteil der nicht gastgewerblichen Betriebe — Privatquartiere, Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof — fiel bis 2004 auf 19,2 % und liegt heute wieder bei 27,9 %.

Wie viel der Bestand je Jahr zulegt

Veränderung gegenüber dem Vorjahr. In den 1990ern schrumpfte der Bestand jahrelang; seit 2023 kommen jedes Jahr um die zehntausend Betten dazu.

berechnet
19912000201020202025

Achse beginnt bei -10 Tsd., nicht bei null.

← → Jahr für Jahr
  • Der Sprung ab 2022 ist ohne Beispiel in dieser Reihe: 2022 +4.622, 2023 +9.573, 2024 +10.174, 2025 +9.276, während der stärkste Zuwachs der 31 Jahre davor bei 2.812 lag (2020).
  • Was der Sprung ist, entscheidet die Reihe nicht. 31 % des Zuwachses seit 2021 entfallen auf nicht gastgewerbliche Betriebe — Privatquartiere, Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof. Für diese Kategorien haben sich in denselben Jahren Meldepflichten geändert. Neubau und Nachmeldung sehen in einer Stichtagsdifferenz gleich aus.
  • Auf diesem Sprung ruhen die ausgewiesene Überschreitung der Obergrenze, jede Fortschreibungsrate und jeder Rückbaupfad dieses Berichts. Wer ihn für Nachmeldung hält, kommt bei allen dreien zu anderen Zahlen.
Rechenweg

Bestand des Jahres − Bestand des Vorjahres

Eingangswerte
betten-reihe.json, Feld betten, aus Tab. 2 der ASTAT-Zeitreihe.
Verfahren
Eine Differenz zweier Stichtagswerte, keine Bautätigkeit: Umwidmungen, Schließungen und Änderungen in der Erhebungsmethode stecken mit darin. Die Reihe beginnt 1991, weil 1990 kein Vorjahr hat.
Werte als Tabelle
Wie viel der Bestand je Jahr zulegt, 1991–2025
JahrVeränderung
1991−2.233
1992−2.198
1993−3.822
1994−6.948
1995−1.002
1996−2.046
1997−669
1998+387
1999+133
2000+376
2001−390
2002+428
2003+324
2004+1.770
2005+1.050
2006+1.726
2007+1.014
2008+1.675
2009+455
2010−509

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QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 1991–2025

Wie oft ein Bett im Jahr belegt ist

Zwei Maße derselben Frage, auf 100 im Jahr 1990 indexiert. Die Nächte je Bett fallen seit 2019; die Ankünfte je Bett tun das nicht.

berechnet
Nächte je BettAnkünfte je Bett
19902000201020202025
← → Jahr für Jahr
  • Bestand und Übernachtungen kommen aus zwei Tabellen derselben Reihe. Der Bestand ist ein Stichtagswert, die Übernachtungen sind eine Jahressumme — beide Quotienten sind Näherungen an die Auslastung, keine amtliche Auslastungsstatistik.
  • Saisonbetriebe, die nur wenige Monate offen haben, senken beide Werte, ohne dass ein Bett schlechter ausgelastet wäre. 2020 und 2021 sind der pandemiebedingte Einbruch.
  • Hier stand bis zur Gegenlesung nur die erste Reihe, mit dem Schluss, es werde an der Nachfrage vorbei gebaut. Das war falsch: Zwischen 2019 und 2025 wuchs der Bestand um 16,9 %, die Ankünfte um 17,8 %. Die zweite Reihe ist die Gegenprobe, die gefehlt hat.
Rechenweg

Übernachtungen ÷ Betten und Ankünfte ÷ Betten, beide auf 100 im Jahr 1990 gesetzt

Eingangswerte
betten-reihe.json für den Bestand, dashboard-data.json für Ankünfte und Übernachtungen — zwei Tabellen derselben ASTAT-Reihe.
Verfahren
Indexiert, weil 145 Nächte und 34 Ankünfte je Bett auf einer linearen Achse nicht vergleichbar wären; der Inhalt ist der Verlauf, nicht die Höhe. Der Bestand ist ein Stichtagswert, die Übernachtungen sind eine Jahressumme — beide Quotienten sind Näherungen an die Auslastung, keine amtliche Auslastungsstatistik.
Werte als Tabelle
Wie oft ein Bett im Jahr belegt ist, 1990–2025
JahrNächte je BettAnkünfte je Bett
1990101,015,72
1991109,317,02
1992105,116,38
1993105,816,82
1994115,918,56
1995122,019,18
1996119,719,06
1997110,918,56
1998110,318,86
1999110,618,88
2000111,919,45
2001117,020,51
2002119,721,06
2003121,222,00
2004120,322,09
2005121,922,84
2006122,123,34
2007125,724,31
2008126,624,62
2009128,025,31

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QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 1990–2025

Wie lange ein Gast bleibt

Nächte je Ankunft. Von 6,4 auf 4,2 — mehr Gäste, jeder kürzer da. Ein Bett muss heute deutlich öfter neu belegt werden, um dieselbe Nacht zu zählen.

berechnet
19902000201020202025

Achse beginnt bei 4, nicht bei null.

← → Jahr für Jahr
  • Übernachtungen geteilt durch Ankünfte, beides amtlich. Der Rückgang ist ein europaweiter Trend und kein südtiroler Sonderfall.
  • Kürzere Aufenthalte bedeuten mehr An- und Abreisen je Nacht — die Größe hängt deshalb am Verkehrskapitel, ohne dass diese Reihe eine Fahrt zählt.
Rechenweg

Übernachtungen ÷ Ankünfte

Eingangswerte
dashboard-data.json, Felder nights und arrivals, beide amtlich.
Verfahren
Die mittlere Aufenthaltsdauer eines Jahres, nicht die eines Gastes: Ein Wochenendbesuch und ein Vierzehntagesurlaub gehen mit gleichem Gewicht ein. Der Rückgang ist ein europaweiter Trend und kein südtiroler Sonderfall.
Werte als Tabelle
Wie lange ein Gast bleibt, 1990–2025
JahrNächte je Ankunft
19906,42
19916,42
19926,42
19936,29
19946,24
19956,36
19966,28
19975,97
19985,85
19995,86
20005,75
20015,71
20025,68
20035,51
20045,45
20055,34
20065,23
20075,17
20085,14
20095,06

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QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 1990–2025

Was die Übernachtung nicht zählt

Seit 1990 sind die Ankünfte um 152 % gestiegen, die Übernachtungen um 65 %. Wäre jeder Gast so lange geblieben wie 1990 — 6,42 statt 4,22 Nächte —, zählte 2025 58,3 statt 38,2 Millionen Nächte.

berechnet
Übernachtungen, gezähltbei der Aufenthaltsdauer von 1990
19902000201020202025
← → Jahr für Jahr
  • Keine Prognose und kein entgangenes Wachstum. Für 58,3 Millionen Nächte bräuchte es Betten, die nie gebaut wurden — die graue Linie ist eine Rechengröße und kein möglicher Verlauf.
  • Der Rückgang der Aufenthaltsdauer ist ein europaweiter Trend und keine südtiroler Entscheidung. Was hier steht, ist nicht, dass jemand ihn zu verantworten hätte, sondern dass die Kennzahl ihn nicht abbildet.
  • 2020 und 2021 sind der pandemiebedingte Einbruch. Beide Linien fallen dort, weil beide auf denselben Ankünften stehen.
Rechenweg

Ankünfte des Jahres × (Übernachtungen 1990 ÷ Ankünfte 1990)

Eingangswerte
Ankünfte und Übernachtungen 1990–2025 aus der amtlichen Landesreihe. Die Aufenthaltsdauer 1990 beträgt 6,4248 Nächte je Ankunft.
Verfahren
Eine mechanische Umrechnung, keine Simulation: Die Ankünfte bleiben, wie sie waren, und werden mit der alten Aufenthaltsdauer multipliziert. Angebot, Preise und Kapazität sind dabei ausdrücklich nicht mitgedacht.
Werte als Tabelle
Was die Übernachtung nicht zählt, 1990–2025
JahrAnkünfteNächtebei Dauer 1990Differenz
19903.605.91423.167.14623.167.1460
19913.868.21324.840.86024.852.35511.495
19923.684.67623.642.52823.673.17330.645
19933.721.18623.407.39023.907.741500.351
19943.975.79024.827.92425.543.512715.588
19954.089.10826.011.77426.271.553259.779
19964.024.63525.273.31825.857.330584.012
19973.907.63823.343.59625.105.6511.762.055
19983.977.63923.263.53925.555.3912.291.852
19993.983.59623.332.13025.593.6642.261.534
20004.113.12523.649.69926.425.8572.776.158
20014.328.20224.699.07027.807.6763.108.606
20024.453.09925.308.26428.610.1103.301.846
20034.658.59225.676.60829.930.3544.253.746
20044.716.53825.698.19430.302.6434.604.449
20054.901.67226.150.82431.492.0855.341.261
20065.049.11126.418.05732.439.3466.021.289
20075.283.04327.310.63533.942.3046.631.669
20085.392.44027.721.28934.645.1546.923.865
20095.554.06328.086.70735.683.5437.596.836

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QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 1990–2025

Wo die Nächte anfallen

Gastgewerbliche gegen nicht gastgewerbliche Betriebe, 1970 bis 2025. Seit 2010 sind die Nächte im nicht gastgewerblichen Bereich um 88 % gewachsen, im gastgewerblichen um 20 %.

amtlich
Gastgewerbliche BetriebeNicht gastgewerbliche Betriebe
1970198019902000201020202025
← → Jahr für Jahr
  • Die Aufteilung nach Betriebsart beginnt erst 1970; davor führt die Quelle nur Summen.
  • «Nicht gastgewerblich» sind Privatquartiere, Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof und Camping — also überwiegend Betten in Wohnungen und auf Höfen. Das ist die Kategorie, die das Wohnungskapitel wieder aufnimmt.
  • 2020 und 2021 sind der pandemiebedingte Einbruch, kein Strukturbruch.
Werte als Tabelle
Wo die Nächte anfallen, 1970–2025
JahrGastgewerblichNicht gastgewerblichAnteil nicht gastgewerblich
19707.143.1793.063.19830,0 %
19716.814.1713.479.61933,8 %
19727.549.0204.262.72936,1 %
19737.810.7234.414.04836,1 %
19748.370.5864.728.33136,1 %
19758.961.7044.973.38435,7 %
19769.317.5895.071.00535,2 %
197710.356.9235.203.08833,4 %
197811.478.5295.461.21632,2 %
197913.643.9655.896.24430,2 %
198014.251.4265.917.90429,3 %
198113.883.9285.402.09028,0 %
198214.925.4055.561.11227,1 %
198315.303.8585.756.33327,3 %
198415.387.0125.774.37127,3 %
198516.032.0695.438.85825,3 %
198617.545.7935.572.40024,1 %
198718.086.9745.611.71723,7 %
198818.388.2715.963.84924,5 %
198918.032.3685.664.32323,9 %

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QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · 1970–2025

Wer die Betten seit 2019 gestellt hat

38.041 Betten mehr als im Bezugsjahr der Obergrenze, aufgeteilt nach Kategorie. 55 % davon entstanden außerhalb des Gastgewerbes.

amtlich
Gastgewerbliche BetriebeNicht gastgewerbliche Betriebe
681 Stern1 Stern−2.2652 Sterne2 Sterne−9203 Sterne3 Sterne11.6044 Sterne4 Sterne4.0925 Sterne5 Sterne4.432ResidenceResidence2.369CampingCamping10.419PrivatquartierePrivatquartiere8.745Urlaub a. d. BauernhofUrlaub a. d.Bauernhof−502Andere BetriebeAndere Betriebe
  • Differenz zweier Stichtage, keine Bautätigkeit: Eine Umwidmung von drei auf vier Sterne verschiebt Betten zwischen zwei Balken, ohne dass ein Bett gebaut wurde. Der Rückgang bei 2 und 3 Sternen ist deshalb kein Beleg für Schließungen.
  • Die Kategorien summieren sich wegen der von ASTAT gerundeten Teilsummen (Fußnote a der Tabelle) nicht exakt auf den Gesamtzuwachs.
  • «Privatquartiere» und «Urlaub auf dem Bauernhof» sind die beiden Kategorien, die in Wohnungen und auf Höfen stehen — zusammen die Hälfte des Zuwachses. Das ist die belastbarste Verbindung zwischen dem Tourismus- und dem Wohnabschnitt, die dieses Projekt hat.
Werte als Tabelle
Wer die Betten seit 2019 gestellt hat, 2019–2025
KategorieBetten 2019Betten 2025VeränderungAnteil am Zuwachs
1 Stern5.5625.630+680,2 %
2 Sterne21.36419.099−2.265−6,0 %
3 Sterne63.96063.040−920−2,4 %
4 Sterne34.30945.913+11.60430,5 %
5 Sterne3.6357.727+4.09210,8 %
Residence21.03925.471+4.43211,7 %
Camping14.17216.541+2.3696,2 %
Privatquartiere24.33734.756+10.41927,4 %
Urlaub a. d. Bauernhof25.56534.310+8.74523,0 %
Andere Betriebe10.88410.382−502−1,3 %

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · 2019–2025

Die Nächte des letzten Jahres, nach Unterkunftsart

38.241.898 Übernachtungen, aufgeteilt. Was «nicht gastgewerblich» im Einzelnen heißt.

amtlich
Gastgewerbliche BetriebeUrlaub auf dem BauernhofPrivatquartiereCampingÜbrige Betriebe
Übernachtungen 202538.241.898
  • Eine Momentaufnahme eines Jahres. Die Zeitreihe darüber zeigt, dass sich die Anteile über Jahrzehnte deutlich verschieben.
Werte als Tabelle
Die Nächte des letzten Jahres, nach Unterkunftsart, 2025
UnterkunftsartÜbernachtungenAnteil
Gastgewerbliche Betriebe27.586.49572,1 %
Urlaub auf dem Bauernhof3.966.32410,4 %
Privatquartiere3.805.80910,0 %
Camping2.151.0215,6 %
Übrige Betriebe732.2491,9 %

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · 2025

Der Verlauf im Jahr und die Herkunft der Gäste

ASTAT · Monatsauszug 2015–2025 · Herkunftsreihe seit 1960

Das Jahr zieht sich auf zwei Spitzen zusammen: Im August 2025 fielen 6.170.785 Nächte an, 16,1 % der Jahressumme. Zwischen den Spitzen liegen die schwachen Monate, und sie entwickeln sich sehr verschieden — die Zahlen dazu stehen in der Unterzeile der ersten Figur.

72,1 % der Nächte gehen auf Gäste aus dem Ausland. Die Reihe darunter zeigt, wie sich dieser Anteil seit 1960 verschoben hat.

Der Saisonkalender

Übernachtungen je Monat, 2015 bis 2025. Zwei Spitzen, dazwischen die schwachen Monate — und die füllen sich sehr verschieden: Von 2015 auf 2025 wuchs der November um 52 %, der Mai um 17 %. Der stärkste Monat, der August, wuchs um 14 % — langsamer als jeder andere. Das Jahr insgesamt legte um 30 % zu.

amtlich
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
25 Tsd.6,4 Mio.Übernachtungen je Monat
  • Januar 2020 und Januar 2021 fehlen im Monatsauszug der Quelle. Sie sind hier als Lücke gezeichnet, nicht als schwacher Monat — die Figur darunter holt sie aus der Jahressumme zurück und zeigt, dass es die beiden auffälligsten Monate der Reihe sind.
  • 2020 und 2021 sind der pandemiebedingte Einbruch. Die Form des Jahres — zwei Spitzen — bleibt auch dort erkennbar.
Werte als Tabelle
Der Saisonkalender, 2015–2025
JahrMonatÜbernachtungen
201512.507.056
201522.737.795
201532.045.126
201541.398.287
201551.584.852
201562.268.917
201574.064.695
201585.397.570
201593.103.979
2015101.866.043
201511527.625
2015121.973.300
201612.604.450
201622.847.803
201632.777.072
20164955.205
201651.910.260
201662.248.902
201674.419.674
201685.665.003
201693.249.056
2016102.239.188
201611518.582
2016121.917.400

Weitere 106 Zeilen stehen im Datensatz. Alle Datensätze als CSV.

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · 2015–2025

Die zwei Monate, die im Auszug fehlen

Übernachtungen im Januar, 2015 bis 2025. 2020 und 2021 stehen nicht im Monatsauszug — sie sind aus der Jahressumme zurückgerechnet und ergeben den stärksten Januar bis dahin, gefolgt vom schwächsten der Reihe: 4,9 % des Vorkrisenwerts.

berechnet
2.507.056201520152.604.450201620162.644.493201720172.780.606201820182.717.962201920192.865.78820202020141.265202120212.283.416202220223.123.964202320233.259.071202420243.346.74320252025
  • Die beiden abgeleiteten Werte sind im Diagramm hell gezeichnet. Sie stehen nicht so in der Quelle, auch wenn sie sich aus ihr ergeben.
  • Die Rekonstruktion ist nicht exakt, sondern so genau wie die Probe. 8 der 9 vollständigen Jahre gehen auf die Nacht genau auf, 2016 weicht um 105 Nächte ab. In derselben Größenordnung ist auch für die beiden abgeleiteten Werte eine Abweichung möglich — beim schwächeren der beiden wären das rund 0,1 %, beim stärkeren 0,004 %.
  • Der Einbruch im Januar 2021 ist die geschlossene Wintersaison und kein Nachfragewert. Der Januar 2025 zeigt umgekehrt, dass die Erholung den Vorkrisenstand nicht nur erreicht, sondern überschritten hat.
Rechenweg

Jahressumme − Summe der elf veröffentlichten Monate

Eingangswerte
Monatswerte aus dashboard-data.json, Jahressummen aus der Landeszeile von municipal-series.json. Für 2021: 23.778.302 − 23.637.037 = 141.265.
Verfahren
Keine Schätzung, sondern eine Restrechnung — zulässig, weil die Probe hält: Von den 9 Jahren mit zwölf besetzten Monaten gehen 8 auf die Nacht genau auf. Das verbleibende weicht 2016 um 105 Nächte ab, eine Revision zwischen zwei Tabellenständen. Die Seite rechnet diese Probe beim Bauen für jedes vollständige Jahr und bricht ab, sobald eine Abweichung tausend Nächte übersteigt.
Werte als Tabelle
Die zwei Monate, die im Auszug fehlen, Januar 2015–2025
JahrÜbernachtungen im JanuarHerkunft
20152.507.056Monatsauszug
20162.604.450Monatsauszug
20172.644.493Monatsauszug
20182.780.606Monatsauszug
20192.717.962Monatsauszug
20202.865.788aus der Jahressumme
2021141.265aus der Jahressumme
20222.283.416Monatsauszug
20233.123.964Monatsauszug
20243.259.071Monatsauszug
20253.346.743Monatsauszug

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · Januar 2015–2025

Woher die Nächte kommen

Übernachtungen aus Italien gegen Übernachtungen aus dem Ausland, 1950 bis 2025. Der Auslandsanteil lag 1950 bei 14,9 % und liegt heute bei 72,1 %.

amtlich
AuslandItalien
195019601980200020202025
← → Jahr für Jahr
  • «Ausland» ist alles außerhalb Italiens und wird von der Quelle nicht weiter aufgeschlüsselt; die Aufteilung nach Ländern steht im Atlas.
  • Die Reihe sagt nichts über das Verkehrsmittel. Dass ausländische Gäste überwiegend mit dem Auto anreisen, ist eine Annahme aus anderen Erhebungen — nicht aus dieser.
  • Der Einbruch 1990 im Auslandsanteil ist kein Erhebungsfehler: Die italienische Nachfrage wuchs in den 1980er-Jahren stark, ohne dass die ausländische zurückging.
Werte als Tabelle
Woher die Nächte kommen, 1950–2025
JahrItalienAuslandAuslandsanteil
19501.554.434271.73214,9 %
19511.554.776368.21519,1 %
19521.965.377542.46621,6 %
19531.979.163626.18324,0 %
19541.689.082829.58532,9 %
19551.699.4911.074.84938,7 %
19561.561.9541.265.47644,8 %
19571.371.0931.619.78254,2 %
19591.554.8702.118.31257,7 %
19601.399.8692.338.19262,6 %
1961871.4452.555.51474,6 %
19621.242.3523.603.07874,4 %
19631.439.9113.876.30272,9 %
19641.592.4303.828.51770,6 %
19651.708.8234.402.50772,0 %
19661.753.9444.970.81273,9 %
19671.714.7424.841.73173,8 %
19681.837.5685.570.38875,2 %
19692.017.2016.690.09676,8 %
19702.346.3487.860.02977,0 %

Weitere 55 Zeilen stehen im Datensatz. Alle Datensätze als CSV.

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · 1950–2025

Woran die Rechnung hängt

ASTAT Zeitreihe 1990–2025 · eigene Berechnung

Eine Fortschreibung hängt an einer einzigen Zahl. Diese Zahl hängt daran, wo man zu messen beginnt — und aus derselben amtlichen Reihe lassen sich Jahresraten zwischen 0,39 % (ab 1990) und 3,98 % (ab 2022) ableiten. Das ist ein Faktor 10.

Das ist kein Einwand gegen die Rechnung, sondern ihre Bedienungsanleitung: Wer eine Fortschreibung liest, muss das Startjahr kennen. Die zweite Figur zeigt dieselbe Empfindlichkeit von der anderen Seite — was es kostet, mit dem Rückbau zu warten.

Dieselbe Reihe, acht Startjahre

Jährliche Wachstumsrate bis 2025, je nachdem, ab welchem Jahr man rechnet. Von 0,39 % bis 3,98 %.

berechnet
0,39199019900,70199519950,88200020001,02200520051,23201020101,86201520152,64201920193,9820222022
  • Die niedrigen Werte sind nicht die «ehrlicheren». Ab 1990 gerechnet enthält die Rate zwei Jahrzehnte Stillstand, die für die Frage nach der Grenze wenig hergeben; ab 2022 gerechnet enthält sie fast nur den Ausnahmezustand.
Rechenweg

((Bestand 2025 ÷ Bestand des Startjahrs)^(1 ⁄ Jahre) − 1) × 100

Eingangswerte
betten-reihe.json, Feld betten, aus Tab. 2 der ASTAT-Zeitreihe.
Verfahren
Geometrisches Mittel, nicht arithmetisch. Alle acht Werte kommen aus derselben Tabelle; der Unterschied ist kein Datenproblem, sondern die Eigenschaft einer geometrischen Rate: Sie misst zwei Endpunkte und nichts dazwischen.
Werte als Tabelle
Dieselbe Reihe, acht Startjahre, 1990–2025
StartjahrBestandRate bis 2025
1990229.4430,39 %
1995213.2400,70 %
2000211.4210,88 %
2005214.6031,02 %
2010218.9641,23 %
2015218.6721,86 %
2019224.8272,64 %
2022233.8453,98 %

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 1990–2025

Was Warten kostet

Der Überhang beträgt 33.780 Betten. Wie viele davon je Jahr wegfallen müssten, hängt daran, bis wann.

berechnet
6.756bis 2030bis 20303.378bis 2035bis 20352.252bis 2040bis 20401.689bis 2045bis 2045
  • Die Zahl fällt mit dem Zieljahr, aber sie verschwindet nicht. Auch bis 2045 wären es über tausend Betten im Jahr, zwanzig Jahre lang.
  • Erworbene Rechte sind hier nicht abgezogen. Rechnet man die rund 10.000 Betten mit, sinkt jeder Wert um etwa ein Drittel.
Rechenweg

(262.868 − 229.088) ÷ (Zieljahr − 2025)

Eingangswerte
Bestand 2025 aus Tab. 2 der ASTAT-Zeitreihe, Obergrenze aus dem Landesgesetz 9/2018.
Verfahren
Rein arithmetisch: gleichmäßiger Rückbau vom heutigen Bestand auf die Obergrenze. Kein Instrument, kein Verfahren, keine Entschädigung ist darin eingerechnet, und die rund 10.000 erworbenen Rechte sind nicht abgezogen.
Werte als Tabelle
Was Warten kostet, 2025 → 2045
bisRückbau je Jahrentspricht
20306.756−2,71 % im Jahr
20353.378−1,37 % im Jahr
20402.252−0,91 % im Jahr
20451.689−0,69 % im Jahr

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · LTEK 2030+ · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 2025 → 2045

Wo die vier Annahmen enden

Bettenbestand 2035. Zum Vergleich: heute 262.868, beschlossene Grenze 229.088.

modelliert
341.104beobachtetbeobachtet299.696halbierthalbiert262.868eingefroreneingefroren229.088zurück zur Grenzezurück zur Grenze
  • Je 100 Einwohner:innen gerechnet mit der Bevölkerung von heute (539.679), weil eine Bevölkerungsprognose für 2035 nicht vorliegt. Wächst die Bevölkerung, fällt die Kennzahl niedriger aus — an der Zahl der Betten ändert das nichts.
  • «Eingefroren» heißt nicht «zurück zur Grenze»: Der Überhang von heute bleibt bestehen, er wächst nur nicht weiter. Das ist der Unterschied, den die Debatte am häufigsten übergeht.
Werte als Tabelle
Wo die vier Annahmen enden, 2035
AnnahmeRateBetten 2035je 100 Einw.über der Grenze
beobachtet2,64 %341.10463,2+112.016
halbiert1,32 %299.69655,5+70.608
eingefroren0,00 %262.86848,7+33.780
zurück zur Grenze−1,37 %229.08842,4+0

QuelleASTAT Tourismus 1950–2025 · LTEK 2030+ · Eigene Berechnung · nicht öffentlich · 2035

4 Auswertungen stehen auf diesen Daten

Quellen: ASTAT, Zeitreihe zum Tourismus 1950–2025 (Tab. 1 und 2) für Ankünfte, Übernachtungen und Bettenbestand; ASTAT, Beherbergungsbetriebe nach Art, für die Unterkunftsarten. Alle im Register, die Reihen selbst als CSV.

Was fehlt: eine Monatsreihe je Gemeinde, die Plattformvermietung und die Betriebsarten je Gemeinde vor 2025.